OpenSource für Erfurt

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ModeratorBBH1
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OpenSource für Erfurt

Beitrag von ModeratorBBH1 »

Anregung aufgenommen auf 1. Informationsveranstaltung am 13.10.2010, eingefügt von ModeratorBBH1

Die Stadt Erfurt könnte langfristig Kosten sparen, wenn Sie ähnlich wie die Stadt München einen Umstieg auf OpenSource Angebote vornähme. Es wurde gefragt, ob dies bereits einmal geprüft worden sei, wenn nicht, soll eine Prüfungs unter Einbeziehung z.B. der Münchener Erfahrungen (link s.u.) in den entsprechenden Ämtern der Stadt durchgeführt werden.

Diskussion
Es wurde darauf hingwiesen, bzw. es bestand unter den anwesenden "Laien" zu diesem Thema die Sorge, dass ein derartiger Umstieg auch vielfältige weitere Programmstrukturen von z.B. städtischen Kartengrundlagen und Anwendungen über die Vorlagenverwaltungssysteme betrifft, die womöglich alle individuell (wenn überhaupt technisch und rechtlich möglich) angepasst oder komplett neu eingeführt werden müssten.


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http://www.macwelt.de/artikel/_News/366 ... ows_frei/1
Stadt München ist bald Windows-frei
Die Stadt München kehrt Windows den Rücken. Die Verwaltung an der Isar will langfristig sparen und setzt dazu auf Linux. Bald soll Windows aus den Behörden verschwunden sein. Andere Städte ziehen nach. (25.06.2009)

CommanderROR
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Re: OpenSource für Erfurt

Beitrag von CommanderROR »

Jede Veränderung zieht auch PRobleme nach sich, jedoch sehe ich durchaus mittelfristig große Chancen für solch einen Wechsel. Es muss auch nicht unbedingt gleich der völlige Verzicht auf Windows sein, bereits der Umstieg von MS Office auf Open Office (hier würden fast alle Daten weiterhin verwendbar sein) kann schon erhebliche Einsparungen mit sich bringen. Die Abkehr von Windows ist dahingehend problematisch dass viel spezielle Software für z.B. Buchführung eben nur für MS Betriebssysteme entwickelt wird und das Finden einer gleichwertigen Linux Software und die Einarbeitung in selbige erhebliche Zeit und auch Geld Investition erfordern kann. Sofern man sich aber am Münchener Modell orientieren kann würde manches hervon wegfallen da man sich auf bereits bekanntes berufen könnte.

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