Suchverkehr am Beispiel Predigerplatz

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ilchmann
Beiträge: 1
Registriert: Samstag 23. Oktober 2010, 12:10

Suchverkehr am Beispiel Predigerplatz

Beitrag von ilchmann »

Die Erfurter Innenstadt ist einzigartig. Ihre Qualität fällt und sinkt mit dem Autoverkehr.
In vielen Bereichen der Innenstadt sollte der durch die derzeitige Verkehrsführung
provozierte Suchverkehr eingeschränkt werden. So zum Beispiel würde die Einführung von
Pollern oder einer Schranke vor dem Bereich Predigerplatz Vorteile für alle bringen:
1) 800 frustierte Autofahrer täglich weniger, die vorher erfolglos im Bereich Predigerplatz
nach einem Parkplatz gesucht haben, um dann doch keinen zu finden.
2) Anwohner, die tatsächlich einen Parkplatz finden.
3) Geschäftsleute, die nicht mehr Kunden ohne Zeit haben, weil diese sich auf ihr im Parkverbot
abgestelltes Auto konzentrieren.
4)Touristen, die im architektonisch einladenden Viertel flanieren können.
5) Schulkinder, die nicht mehr ständig von genervten parkplatzsuchenden Autofahrern gefährdet sind.
6) Handwerder und Zulieferer, die ihrer Arbeit nachgehen können und nicht erfolglos einen Parkplatz suchen.
7) Anwohner, die ruhiger wohnen würden.
Es bringt doch wirklich keine Vorteile, etwa 15 Lock-Stellplätze für die Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen,
um damit einen Suchverkehr von 800 Autos pro Tag zu provozieren, von dem alle genervt sind.

w5stra
Beiträge: 3
Registriert: Mittwoch 2. Juni 2010, 21:51

Re: Suchverkehr am Beispiel Predigerplatz

Beitrag von w5stra »

Der Parkplatzsuchverkehr setzt sich dann z.B. in der Domstraße fort. Dort stehen ja auch eine Reihe Kurzzeitparkplätze zur Verfügung. Und klappt es nicht nach der ersten Runde kann man ja die Strecke noch ein zweites oder drittes Mal abfahren....

Wir können nur bestätigen, dass der Verkehr regelrecht in die Innenstadt abgeleitet wird. (vgl. auch den Beitrag Autoarme Innenstadt im Bereich Domstraße/Domplatz und die dortigen Veweise). Dabei ist im städtischen Parkhaus am Domplatz immer ein Plätzchen frei. Wir schlagen deshalb vor den Verkehr von der Andreasstraße her kommend nach rechts ins Brühl (bzw. ins Parkhaus) umzuleiten und die Geradeausfahrt nur für Radfahrer und den öffentlichen Nahverkehr zu gestatten. Der Domplatz sollte dann vom Brühl her kommend nur noch für Anwohner geöffnet werden bzw. in die Andreasstraße abgeleitet werden.

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