Ergebnisse der 1. Auftaktveranstaltung am 24.09.2014

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BBH_ORBIT
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Ergebnisse der 1. Auftaktveranstaltung am 24.09.2014

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Am 24.09.2014 fand im Haus Dacheröden die 1. Auftaktveranstaltung zum Bürgerbeteiligungsverfahren 2015 statt. Dargestellt werden hier die Ergebnisse vom Thementisch "Geh- und Radwegen" sowie "Schulen und Schulhöfe"

Diesen Thementisch beschäftigte vorrangig die Situation des Radwegenetzes in Erfurt. Nachdem die Bürgerinnen und Bürger viele Fragen stellten und Antworten vom Bereichsleiter für Verkehr im Amt für Stadtentwicklung und –planung, Achim Kintzel, erhielten, wurde überlegt, wie Fußgänger/innen und Radfahrer/innen mehr Rücksicht füreinander entwickeln können. Herr Kintzel erläuterte, dass alle Verkehrsteilnehmer/innen in einigen Bereichen der Stadt, aufgrund baulicher Gegebenheiten, Kompromisse eingehen müssen. Außerdem beschrieben die Teilnehmer/innen die Stadt als fußgängerdominiert. Damit ist gemeint, dass Fußgänger/innen sich in der Stadt ein Vorrecht zusprechen. Hierzu entstand die Idee eine „Rücksichtkampagne“ öffentlichkeitswirksam zu starten, deren Ziel es sein soll, alle Verkehrsteilnehmer/innen füreinander zu sensibilisieren. Gelingen kann dies nur, wenn hierzu Partner/innen gewonnen werden, die auch in finanzieller Hinsicht die Kampagne unterstützen. Wege, über die solch eine Kampagne zusätzlich unterstützt werden könnte, nannten die Bürger/innen ebenfalls. Sie schlugen vor, das Amtsblatt, Zeitungen, den Stadtschreiber sowie Projekttage in Schulen zu nutzen.
Zusätzlich brachten die Teilnehmer/innen die Notwendigkeit einer Aufklärung von Radfahrer/innen an. Dies betrifft vorrangig die korrekte Benutzung der Radwege und das Verhalten im Straßenverkehr (z.B. Befahren des Radwegs in die Gegenrichtung). Eine Straße, die an dieser Stelle als problematisch herausgestellt wurde, ist die Andreasstraße. Ebenfalls als problematisch stellten die Teilnehmer/innen die aktuelle Situation für Radfahrer/innen an der Kreuzung Windhorststraße, Häßlerstraße heraus, an der es zu Konflikten mit Fußgänger/innen kommt. Zum Ende der Diskussion wurde die marode Gehwegsituation in den Wohngebieten von Erfurt aufgegriffen. Eine Idee dem zu begegnen könnte „Plattensponsoring“ sein. Die besprochenen Themen kurz im Überblick:

- Dominanz von Fußgängern
- Plattensponsoring bei Fußwegen
- beidseitiges Befahren von Radwegen möglich? (Bsp. Andreasstraße)
- Kreuzungsbereiche?
- „Rücksichtkampagnen“: Rücksichtnahme aller Akteure
- Aufklärung der Radfahrer/innen (z.B. Amtsblatt, Zeitungen, Stadtschreiber, Projekttage in Schulen Organisation von Partnern

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