Förderung von Wohnprojekten

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ModeratorBBH3
Beiträge: 17
Registriert: Dienstag 1. September 2009, 13:06
Wohnort: Erfurt

Förderung von Wohnprojekten

Beitrag von ModeratorBBH3 »

Vorschlag:
Da sich die Wohnraumsituation in den nächsten Jahren in Erfurt verschärfen wird und damit die Mieten für interessante Wohngegenden steigen werden, sollten alternative Wohnprojekte auch weiterhin unterstützt und gefördert werden. Dies könnte z.B. durch eine finanzielle, als auch inhaltlich (Moderation) Unterstützung geschehen.

Vorschlag kam von Alexander Seyboth

Die originale Diskussion finden Sie hier: http://forum.erfurt.de/viewtopic.php?f=18&t=67&start=0

Kathrin
Beiträge: 2
Registriert: Dienstag 6. Oktober 2009, 11:30

Re: Förderung von Wohnprojekten

Beitrag von Kathrin »

Dem kann ich nur beipflichten. Vor allem sollten sollcherlei Projekte angeregt und unterstütz werden, die das Zusammenleben aller Generationen fördern. Dabei könnn verschiedene Problemstellungen auch gebündelt gelöst werden z. B. das der Vereinsamung im Alter engegengewirkt würde, wenn mehrere Generationen zumsammenleben oder es ergeben sich Synerien für die ergänzende Kinderbetreuung und gegenseitige Hilfestellungen im Alltag könnten generationenübergreifend geleistet werden. Soweit ich weiß, gibt es da schon erfolgreiche Projekte in Weimar, von denen mal lernen könnte.

Christian S
Beiträge: 13
Registriert: Freitag 18. September 2009, 16:44

Re: Förderung von Wohnprojekten

Beitrag von Christian S »

Ich bin mir nicht sicher wie ausgeprägt diese Verschärfung der Wohnraumsituation sein soll. Durchaus fällt aufgrund des Rückbaus einzelner Wohnanlagen in den 'Plattenbausiedlungen' Roter Berg, Moskauer Platz oder Herrenberg ein gravierender Anteil 'günstiger' Wohnungen weg. Unter Berücksichtigung der prognostizierten Einwohnerentwicklung im Stadtgebiet von Erfurt war diese Maßnahme aber notwendig. (Vor allem aber um die Lebensqualität in besagten Siedlungen zu erhöhen)

Ich möchte aber an dieser Stelle beipflichten, dass die Schaffung bezahlbarer Wohnungen für junge Familien oder Kreative innerhalb eines thematisch ausgerichteten Stadtquartiers den urbanen und kulturell geprägten Character Erfurts stärkt.
Vor Allem hinsichtlich 'alternativer' Wohnprojekte tut sich die Stadt Erfurt sicherlich sehr schwer angesichts der Tatsache, dass Investoren lukrative Verträge für Grundstücke zur Etablierung eines 'Upper-Class'-Wohnraums anbieten.
Mag es auch ein ungünstiges Beispiel sein, so möchte ich doch an dieser Stelle auf das ehemalige Topf & Söhne Gelände hinweisen. Meines Erachtens müssen auch solche alternativen Wohnprojekte wie das 'Besetzte Haus' in moderater Form gefördert und unterstützt werden.
Bei der Weiterentwicklung der Quartiere Ilversgehoven/Magdeburger Allee oder Ruhrstraße/Iderhoffstraße sollte man zumindest genauer prüfen ob hier ein Etablieren von 'bezahlbaren' Wohnraum in einem lebenswerten Umfeld (mit weiteren Einzelhandelsansiedlungen, Bildungs-und Freizeiteinrichtungen) möglich ist. (Fernab der, von Investoren-Seite vorgeschlagenen Szenarien)

Vielleicht könnten meine Vorredner ihr Anliegen noch einmal kurz konkretisieren, um möglicheweise gezielte Vorschläge und Maßnahmen abzuleiten.

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