Verkehrssituation Andreasviertel

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rainer nowak
Beiträge: 1
Registriert: Sonntag 31. Oktober 2010, 18:23

Verkehrssituation Andreasviertel

Beitrag von rainer nowak » Montag 1. November 2010, 20:39

Rainer Nowak
Kreuzsand 2
99084 Erfurt

Erfurt, 31.10.2010


Verkehrsituation im Andreasviertel
Grundsätzliches

Zu Beginn ein Lob für die Stadtverwaltung: die Einbeziehung der Bewohner in das Überarbeitungskonzept dient allen Seiten und fördert den Konsens und die Akzeptanz.
Vorn anstellen möchte ich aber auch Licht und Schatten der ernormen Entwicklung beim Wohnen, Gewerbe und nicht zu letzt dem Tourismus in diesem Altstadtquartier. Hier hat leider in den letzten Jahren die Einschätzung der Stadtverwaltung zur Entwicklung des Anwohner-, Liefer- und des sonstigen ruhenden Verkehrs nicht ganz Schritt gehalten. Die hohe Neubebauungsverdichtung bis zur Geschosszahl 4 erzeugt nunmehr einen kaum abreißenden Verkehrsstrom allein seitens der Anwohner. Die entstandene Situation verlangt zwangsläufig ein neues Konzept! Meine Erwartungshaltung ist deshalb auch hinsichtlich einer allseits akzeptierten Lösung besonders hoch.

Einige Anregungen von mir:

Lehmannsbrücke nicht übereilt schließen

Natürlich gibt es Vor- und Nachteile einer Schließung bzw. Verlagerung des Pollersystems. Wir haben die positive Erfahrung in den Wochen der Öffnung gemacht, dass wir von unserer Wohnung am Kreuzsand wie auch andere Anwohner fast ausschließlich die Zu- und Anfahrt über die Lehmannsbrücke genutzt haben. Dies hat nach meiner Einschätzung auch zu einer Verkehrsentlastung in den anderen Straßenbereichen im Andreasviertel geführt.
Sollte sich zukünftig der Status der Andreasstraße ändern (auch bei einer zeitweise Sperrung einer Richtungsspur wie in der Zeit des Weihnachtsmarktes), so sollte die Lehmansbrücke unbedingt für den Anliegerverkehr geöffnet bleiben.
Auch an die Erreichbarkeit der neu eröffneten Georgenburse sollte gedacht werden.

Spielstraßensystem ausbauen

In bestimmten Straßenbereichen, in denen sich mehrere Verkehrteilnehmergruppen parallel auch auf den Straßenbereichen bewegen (touristische Gruppenführungen und andere Passanten, Fahrradfahrer und der motorisierte Verkehr), sollte zur gegenseitigen Vorsicht die o.g. Beschilderung ausgewiesen werden. Dies betrifft die Straßen: Michaelistr./ Augustinerstr.(bis zur Brücke) /Allerheiligenstr. / Studententengasse / Kreuzsand / Kreuzgasse.


Konzept der Verkehrsbeschilderung anpassen

Es gibt im Andreasviertel zu viele, aber auch viel zu kleine Verkehrschilder. Auch die Anbringung an den bisherigen Orten ist nicht immer optimal. Als Beispiel möchte ich die Beschilderung an der Ecke Pergamentergasse / Einmündung Michaelistr. nach rechts benennen. Der abbiegende Autofahrer kann die aufgestellten Schilder kaum sichtbar zur Kenntnis nehmen. Am Kreuzsand widersprechen sich die kleinen Parkverbotsschilder. An der Horngasse endet der Verbotsbereich. So verstehen es jedenfalls viele Autofahrer, da der Wendeplatz vor der Jüdischen Mikwe ganz eifrig Tag und vor allem in der Nacht zum Parken genutzt wird.
Hier haben die Müllfahrzeuge bisweilen große Probleme beim Rangieren.
Offensichtlich reichen die zu wenigen Kontrollen des Ordnungsamtes nicht aus.
Interessant wäre zu erfahren, wie nach Fertigstellung der Bauarbeiten die Zugänglichkeit der Mikwe für die vielen Besucher gesichert werden kann.
Ich plädiere aus den vorgenannten Gründen für eine deutlich wahrnehmbare Ausschilderung. Schwerpunkt sollten die Hauptzufahrtsstraßen bilden. Zusätzliche Informationen, dass zum Beispiel keine Parkmöglichkeiten in diesem Gebiet (nur für Anlieger!) zur Verfügung stehen, hielte ich für sehr sinnvoll!


Mit freundliche Grüßen

Rainer Nowak

Andreasvorstadtbew.
Beiträge: 7
Registriert: Samstag 6. November 2010, 21:06

Kommunikation und Kontrollen

Beitrag von Andreasvorstadtbew. » Samstag 6. November 2010, 22:39

Ein großes Problem des Andreasviertels ist, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht eingehalten werden. Das wird der Hauptgrund für Anwohnerleid sein.
Moritz- und Michaelisstraße:
- der Asphaltbelag hat das Problem Geschwindigkeit verschärft (Glücklicherweise den Lärm deutlich verringert)
- viele Autos fahren deutlich zu schnell, obwohl z.B. die Moritzstraße eingeengt wurde. Das führte bereits mehrfach zu entfernten oder beschädigten Außenspiegeln, wenn nicht sogar zu größeren Schäden. Personenschäden sind eine Frage der Zeit.
- gerade an der Ampel Moritzstraße sind häufig halsbrecherische Sprints während der Grünphase zu beachten
- Es ist auch Falschverkehr zu bemerken (auch Busse/LKW, die das Viertel nur mit erheblichen Schwierigkeiten wieder verlassen)

Gassen:
Die Geschwindigkeitsbeschränkungen werden meist vervielfacht.

Abhilfe?:
- endlich Geschwindigkeitskontrollen!
- deutliche Kommunikation der aktuellen Geschwindigkeitsbeschränkungen (z.B. auf der Fahrbahn)
- Fremd(park)- und Falschverkehr durch entsprechende Kommunikation vor dem Viertel abfangen

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