Verkehrsvermeidung durch Verzicht auf Kfz Nutzung

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Querdenker
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Verkehrsvermeidung durch Verzicht auf Kfz Nutzung

Beitrag von Querdenker » Dienstag 15. Juni 2010, 16:15

"Verkehrsvermeidung" ist ein unlösbares Problem und unlösbar mit dem Thema "Verkehrsverlagerung" verknüpft. Bürger die überwiegend per Kfz mobil und fixiert sind wollen einerseits auf ihre Kfz Nutzung nicht verzichten andererseits aber auch keine Verkehrsbelastungen vor der Haustür. Dies bedeutet das Verkehrsverminderung zu erst im Kopf beginnen muss um sich dann durch Veränderungen in der eigene Mobilität auszuwirken. Die gern geäusserte Aussage: "ich bin ja behindert und auf das Kfz angewiesen", ist in den meisten Fällen unglaubwürdig. Auch mehr Straßen lösen das Problem nicht, da der Verkehr nur punktuell verlagert wird sich aber in seiner Gesamtheit nicht vermindert. Durch geschickte Einschränkungen der Kfz Nutzung innerhalb von Erfurt müsste der Bürger mit sanften Druck überzeugt werden zumindest innerhalb Erfurts Innenstadt auf sein Kfz zu verzichten. Parklätze sollten in der Innenstadt nicht weiter ausgewiesen werden, maximal für wirkliche Anwohner aber dann auch nur mit Einschränkungen bzw. der Zumutung größerer Laufwege. Eine CityMaut nach dem Vorbild von London ist zu prüfen, mit entsprechenden streng geregelten Ausnahmeregelungen.

Jenny
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Re: Verkehrsvermeidung durch Verzicht auf Kfz Nutzung

Beitrag von Jenny » Sonntag 20. Juni 2010, 13:01

Innerhalb von Erfurt bewegt man sich häufig schneller vorwärts, wenn man ohne Auto unterwegs ist. Auf der Strecke vom Rieth zur Thüringenhalle bin ich mit dem Auto, mit der Straßenbahn und mit dem Rad jeweils 30 min unterwegs. Wahrscheinlich ist das Vielen nicht bewusst, diese Personen müssen "aufgeklärt" werden. Für mich die die Fahrt mit der Straßenbahn oder mit dem Rad wesentlich entspannter als mit dem Auto und noch dazu preiswerter.

Was kann außerdem noch gemacht werden? Es gibt ja zahlreiche Vorstellungen und Ideen, aber welche sind für Erfurt interessant?

Stadt der kurzen Wege:
- Im Stadtzentrum eine gesunde Mischung zwischen Wohnen und Handel, so dass die meisten Wege zu Fuß zu erledigen sind.
- gute Anbindung der Wohngebiete an das ÖPNV-Netz
- vorrangig Entwicklung von innerstädtischen und gut erschlossenen Gebieten und keine neuen Wohn- oder Gewerbegebiete / Handel auf der Grünen Wiese bzw. abseits von vorhandenen ÖPNV-Trassen

Mein Traum:
Ich wache morgens in Töttelstedt auf und habe Spätschicht, also entscheide ich mich vorher noch Einkaufen zu fahren, dazu logge ich mich im Netz ein und erfahre, dass Frau Müller gegen 10Uhr zum Lebensmittelmarkt XY fährt und noch zwei Plätze in dem Stadtteilauto/Carsharingfahrzeug (oder wie auch immer man das Gemeinschaftsfahrzeug nennt) frei hat also sag ich ihr kurz bescheid und wir fahren als Fahrgemeinschaft. Oder ich sehe, dass der Bus XY in 30 min abfährt und ich mit dem Bus YZ eine Stunde später wieder zurück kommen kann. Das geht sicherlich erst, wenn alle eingesehen haben, dass wir nur gemeinsam etwas für den Klimaschutz tun können...

ModeratorKSK1
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Re: Verkehrsvermeidung durch Verzicht auf Kfz Nutzung

Beitrag von ModeratorKSK1 » Donnerstag 24. Juni 2010, 13:30

Per E-Mail ging dazu folgender Vorschlag ein:

Flächendeckend Tempo 30 schafft Sicherheit im öffentlichen Raum, macht Radfahren und zu Fuß gehen attraktiver und den motorisierten Individualverkehr unattraktiver

ModeratorKSK1
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Re: Verkehrsvermeidung durch Verzicht auf Kfz Nutzung

Beitrag von ModeratorKSK1 » Donnerstag 24. Juni 2010, 13:32

Per E-Mail ging dazu folgender Vorschlag ein:

Aufklärung über Gefährlichkeit und Umweltschädigungen der Nutzung des motorisierten Individualverkehrs

ModeratorKSK1
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Re: Verkehrsvermeidung durch Verzicht auf Kfz Nutzung

Beitrag von ModeratorKSK1 » Donnerstag 24. Juni 2010, 13:36

Per E-Mail ging dazu folgender Vorschlag ein:

Abschaffung Pendlerpauschale und steuerliche Vergünstigungen für KFZ und deren Infrastruktur

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