Fahrradfahren in der Andreasstraße

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gabi
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Fahrradfahren in der Andreasstraße

Beitrag von gabi » Freitag 22. Oktober 2010, 13:50

Bereits vor ungefähr 2 Jahren wurde im Ausschuss für Umwelt .... im Zusammenhang mit der Aktion "Rettet die Kastanienbäume im Venedig, darüber gesprochen, den Fahrradweg in der Andreasstraße (vom Domplatz gesehen auf der rechten Seite) beidseitig befahrbar zu machen . Ansonsten muss man immer bis zur jeweiligen Ampelkreuzung fahren und dann auf die andere Seite überwechseln. Ausreichend Platz und Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer ist vorhanden.
Geplant war auch ein richtiger Fahrradweg z.B. zur Uni.

Kommt dazu in absehbarer Zeit eine Regelung oder wie ist der Stand der Dinge?
Viele Grüße Gabriele Loos

PeterEF
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Re: Fahrradfahren in der Andreasstraße

Beitrag von PeterEF » Montag 1. November 2010, 11:10

Hallo,

vermutlich sprechen wir nicht von der gleichen Andreasstraße?
gabi hat geschrieben:Bereits vor ungefähr 2 Jahren wurde im Ausschuss für Umwelt .... im Zusammenhang mit der Aktion "Rettet die Kastanienbäume im Venedig, darüber gesprochen, den Fahrradweg in der Andreasstraße (vom Domplatz gesehen auf der rechten Seite) beidseitig befahrbar zu machen . Ansonsten muss man immer bis zur jeweiligen Ampelkreuzung fahren und dann auf die andere Seite überwechseln. Ausreichend Platz und Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer ist vorhanden.
Der Radweg stadtauswärts auf der rechten Seite ist jetzt schon eine gefährliche Sache - der Platz reicht einfach nicht für Radfahrer und Fußgänger und parkende/haltende Autos, nicht zu vergessen den Bereich Straßenbahnhaltestelle.
Zu schmal, nicht eindeutig markiert, nicht einsehbar wegen Kurven, Masten,.....

Radfahrern die diesen Weg auch noch regelwidrig stadteinwärts benutzen, ist nicht mehr zu helfen.

Warum nicht einfach Radfahrer auf die Straße lassen - die Lage ist auch nicht anders als in der Johannesstraße und da funktioniert das ja halbwegs.

Peter

Grimm-VCD
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Re: Fahrradfahren in der Andreasstraße

Beitrag von Grimm-VCD » Montag 8. November 2010, 16:01

PeterEF hat geschrieben:Hallo,

.... die Lage ist auch nicht anders als in der Johannesstraße und da funktioniert das ja halbwegs.

Peter
Die Lage ist doch anders: Wenn man sieht, wie die Straßenbahnen in Richtung Norden beschleunigen, sobald sie die Haltestelle Andraskirche verlasssen haben, freut man sich, dass man auf dem - zugegeben unbefriedigenden - Rad/Fußweg fährt. Es scheint, als ob sie sich freuen, endlich die langsame Innenstadt zu verlassen. In der Johannesstraße wird viel langsamer gefahren!

Un noch eins: In der Johannesstraße fahren die Autos nur in eine Richtung!

Die Andreasstr. braucht ein vollständig neues Konzept und dabei spielt der sogenannte ruhende Verkehr (beschönigende Umschreibung für parkende Autos) eine erheblich Rolle. Ohne ihn wäre nämlich problemlos Platz für Straßenbahntrasse und einen hinreichenden Radweg in beide Richtungen!

Martina
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Re: Fahrradfahren in der Andreasstraße

Beitrag von Martina » Montag 8. November 2010, 21:53

Ich stimme Peter völlig zu, dass der stadtauswärtige Radweg der Andreasstraße schon für eine Richtung zu schmal ist, also für beide Richtungen keine Lösung bietet. Es hängt nicht nur die Uni, sondern auch das Helios (dort arbeiten viele Radfahrer) und die Neubaugebiete daran.
Wenn innnerhalb der nächsten zwei Jahre, wie geplant, die Nordhäuser Straße beidseitig mit Radstreifen ausgestattet wird, wird auch die Andreasstraße mehr frequentiert werden. Dafür muss eine Lösung stadteinwärts unbedingt entwickelt werden. Vielleicht kann die FH mit ihrem Bereich Verkehrsplanung noch Ideen liefern. Einfach wird das nicht, aber es ist dringend nötig.
Unabhängig davon sollte unbedingt der Fußwege auf der linken Seite (der sogenannte Andreaskavalier) auch in stadtauswärtiger Richtung freigegeben werden. Es ist nicht nur eine Anbindung der Uni an die Innenstadt nötig, sondern auch eine Anbindung des Gutenberggymnasiums und des gesamten Borntal-Viertels nötig, ohne unnötige Umwege und Querungen. Deshalb muss die Route dann in der Blumenstraße entgegen der Einbahnstraße fortgesetzt werden. Ebenso kann die Gutenbergstraße auf eine Fahrspur für den KfZ-Verkehr reduziert werden, was Platz für einen komfortablen Radstreifen in Richtung Gymnasium schafft.

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