Verbindung zwischen BUGA-Standorten

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Dr.Gallander
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Verbindung zwischen BUGA-Standorten

Beitrag von Dr.Gallander » Donnerstag 21. Juli 2011, 17:17

Verbindung zwischen BUGA - Standorten EGA und Petersberg

1. Attraktiver Fußweg mit Brücke über den Gothaer Platz
2. Radweg
3. ÖPNV (unter Berücksichtigung der Erreichbarkeit des Hbf.)


1. Fußweg

Zwischen dem heutigen Ausgang der EGA an der Cyriaxstraße und der Rudolfstraße sollte eine lang gezogene Fußgängerbrücke mit bequemen Auf- und Abgängen gestaltet werden.
Die leichte Erhöhung des Ausganges kann für die Schaffung eines Bauwerkes mit geringer Steigung genutzt werden.
In Abhängigkeit von der Finanzierung ist
- die Installierung eines Rollsteges zu prüfen und / oder
- die Gestaltung als Grünbrücke mit attraktiven Pflanzen zu realisieren.

Die Weiterführung kann durch eine aufgewertete Rudolfstraße (bereits schöne Bäume vorhanden, Wegfall der Abgrenzung zum ehemaligen Funkwerkgelände) über das Justizzentrum bis zum Bundesarbeitsgericht mit seinen großzügigen Außenanlagen erfolgen. Das Petersberggelände schließt sich unmittelbar an.


2. Radweg

Der Radweg kann unter Nutzung des bestehenden Rad- und Fußgängerüberweges an der Straßenbahnhaltestelle Gothaer Platz gestaltet werden. Neben dieser Haltestelle könnte ein „Radhaus“ errichtet werden, wo neben der Abstellung der Fahrräder auch eine Ausleihe von Rädern (ggf. mit Elektromotor) zur Erkundung der weitläufigen und mit Steigungen behafteten BUGA erfolgen könnte.
Die Fortsetzung Richtung Petersberg erfolgt über die leicht ansteigende Rudolfstraße. Ab dem Petersberg ist eine Weiterführung Richtung Blumenstraße möglichst über eine zu schaffende Serpentine zur Verbindung mit dem im Geratal liegenden Standorten der BUGA zu realisieren.
PS: Die Fußgängerbrücke von der Cyriaxstraße zur Rudolfstraße könnte nach der BUGA für Radfahrer zugelassen werden.


3. ÖPNV

Das günstige Erfurter ÖPNV-Netz weist jedoch für die Durchführung der BUGA zwei signifikante Schwachstellen aus:
- Das Straßenbahnnetz verfügt über keine Umgehung der Bahnhofsunterführung. Die Kapazitätsgrenze der Haltestelle ist bereits heute erreicht.
- Der Petersberg ist aufgrund der Steigungsverhältnisse nicht ausreichend in das ÖPNV-Netz eingebunden.

Die Ergänzung des Straßenbahnnetzes für die BUGA sollte zumindest eine zweite Querung des Flutgrabens (Puschkinstraße oder Hochheimer Straße) sowie möglichst eine Verlängerung der Straßenbahn von der Hochheimer Straße bis zu einem Südeingang am Kressepark(?) als zusätzliche Verbindung zwischen dem Hbf. der BUGA vorsehen.

Darüber hinaus ist der Einsatz von Batterie getriebenen Elektrobussen zur Anbindung des Petersberges und zur Verbindung mit anderen BUGA – Standorten zu prüfen.
Nach dem gegenwärtigen Entwicklungsstand ist rechtzeitig (bis spätestens in 5 Jahren) mit Bussen zu rechnen, die die Straßenbahnstrecken mit benutzen können und bei dem Fahren unter dem Fahrdraht die Batterie aufladen können.
Der Petersberg könnte in eine Linie eingebunden werden, die von der Andreasstraße (Nutzung und Anbindung an Straßenbahntrassen zur Innenstadt und nördlichen BUGA – Standorten in der Geraaue) über eine (unter 2. Radweg beschriebene) Serpentine ab der Blumenstraße verläuft.
Die Verbindung zur EGA kann dann über die Rudolfstraße (Nutzung der Straßenbahn-trasse) zum Gothaer Platz hergestellt werden. Die heutige Straßeneinfahrt an der Gothaer Straße in das EGA – Gelände könnte dann genutzt werden, um den Park zu erschließen.
Die relativ kleinen (in möglichst kurzen Abstand fahrenden) Elektrobusse könnten eventuell über eine zu planende Trasse Hochheim und eine Straßenbahnendstelle (Kressepark?) auch den Hbf. erreichen.

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