Jetzt gibt es was für die Ohren!

Das Forum zum Neubau der Rathausbrücken war bis zum 13. März 2015 12:00 geöffnet.
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Bernhard Schmidtmann
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Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von Bernhard Schmidtmann » Mittwoch 4. März 2015, 17:55

Liebe Redakteure des Forums,
heute morgen waren Matthias Bärwolff und ich zu Gast in der Sendung "Kaffeeklatsch" bei Radio Frei. Eine gute und informative Sendung zur Rathausbrücke, wie ich meine:

http://audio.radio-frei.de/podcast/Woch ... %20UHR.mp3

Der Beitrag dauert ca. 40 Minuten und steht eine Woche im Netz. Wenn man während des Abspielens mit der rechten Maustaste auf die schwarze Fläche klickt, kann man das als 62 MB große MP3 Datei herunterladen. Dann können Sie das hinterher noch auswerten...
Viel Vergnügen beim Zuhören,
Bernhard Schmidtmann

PS: Ich freue mich schon auf Ihre Kommentare!

PRO-Brücken
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Re: Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von PRO-Brücken » Donnerstag 5. März 2015, 19:16

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Da ist er wieder! Unser allseits beliebter und bekannter Herr Schmidtmann. Und wo ist er? Im Radio! Nagut ein Sender, der nur von einer Handvoll Hörer wirklich gehört wird, aber nunja. Es werden alle medialen Kanäle bedient und mit der Propaganda der BI infiziert. Harte Worte, aber so ist es!

Was ich nicht verstehe ist: Der Kuchen besteht aus 3 Dritteln! Anwesend war das 1. Drittel BI namens Herr Schmidtmann, 2. Drittel der Stadtrat i.V.Herr Bärwolff und das 3. Drittel? Das sollte doch die Stadtverwaltung sein, die stets und ständig kritisiert wird aber nirgends die Möglichkeit hat sich zu äußern.
Unverständlich wie ein Radiosender sowas veranstalten kann?! Die gefühlte Rededauer der BI beträgt ohne die Musik gut 4/5 der Redezeit. Wie das kommt und wer wohl um das "Interview" gebeten hat, wissen wir doch alle. Die BI natürlich!

Ich hoffe nur die Stadträte erkennen diese ganzen Machenschaften der BI? Der Stadt scheint es ja nicht ermöglicht zu werden sich zu präsentieren, außer auf Bürgerversammlungen, wo die Wutbürger die ganze Zeit auf die städtischen Vertreter verbal einprügeln und keine andere Meinung geduldet wird. Wie im Dezember, als ein Professor der FH was gegen die Bäume gesagt hat. Der arme Kerl ist ganz klein geworden vor lauter unqualifiziertem Gegenwind der Bürger bzw. BI.

Vorallem der zweite Teil des Interviews fetzt, indem Sie die Kosten für eine Umplanung völlig in Frage stellen. Ein wenig Ahnung in der HOAI täte Ihnen gut. Vielleicht sollten sie diese in Ihr Buchsortiment aufnehmen. Nur wenn der südliche Inselteil nicht begehbar wird, heisst das noch lange nicht, dass der Freianlagenplaner nix weiter macht. Der hat doch dort noch mehr Sachen zu beackern als den popligen Inselkopf. Stichwort: Leistungsbild Freianlagen!

Herr Bärwolf tat mir etwas leid. ich hatte das Gefühl er wollte Ihnen etwas mehr entgegenbringen, war aber irgendwie gehemmt.
Das Sie das Forum niedermachen, verwundert mich. Es dient Ihnen, Ihren Mitstreitern und "Beistehern" aus anderen BIs doch gut Ihre nicht wasserdichten Argumente zu streuen, die Stadtverwaltung schlecht zu machen und die BI und deren Homepage in den Himmel zu heben. Man sieht es ja an den anderen Kommentatoren (z.B. Steinig, Dachsel,...) welche BIs sich hier noch rumtreiben zur Unterstützung.
Das hier kaum ein Bürger schreibt ist doch nicht verwunderlich. Die jucken halt Ihre 4 Bäume nicht und lachen teilweise über das was hier abgeht. So nach dem Motto: "Andere Probleme gibts wohl in EF nicht? Und: Das Geld für die Umpalnung wäre woaders sinnvoller investiert!?"

Christine Beckert
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Re: Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von Christine Beckert » Donnerstag 5. März 2015, 20:13

PRO-Brücken hat geschrieben: Was ich nicht verstehe ist: Der Kuchen besteht aus 3 Dritteln! Anwesend war das 1. Drittel BI namens Herr Schmidtmann, 2. Drittel der Stadtrat i.V.Herr Bärwolff und das 3. Drittel? Das sollte doch die Stadtverwaltung sein, die stets und ständig kritisiert wird aber nirgends die Möglichkeit hat sich zu äußern.

... PRO-Brücken - Sie haben völlig Recht. Die Stadtverwaltung kommt fast nirgendwo zu Wort! Außer in diesem Forum, als TOP-Thema auf der Erfurter Website, ganzseitig auf der Titelseite und im Innenteil des Amtsblattes, im Fernsehen, in der Zeitung, auf den Schautafeln im Bürgerservice in der Bürgermeister-Wagner-Straße (natürlich innen- und außenseitig sichtbar) und auf den Infotafeln an den Stadteinfahrtsstraßen, auf der Bürgerinformationsveranstaltung im Dezember, zur nächsten Bürgerinformationsveranstaltung, zum Werkstattgespräch vergangene Woche, im Bauausschuß und vor dem Stadtrat. - Sollte ich ein Medium in meiner Aufzählung vergessen haben, sehen Sie es mir bitte nach.

Erfurt-Brückenstadt
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Re: Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von Erfurt-Brückenstadt » Donnerstag 5. März 2015, 20:22

Christine Beckert hat geschrieben:
PRO-Brücken hat geschrieben: Was ich nicht verstehe ist: Der Kuchen besteht aus 3 Dritteln! Anwesend war das 1. Drittel BI namens Herr Schmidtmann, 2. Drittel der Stadtrat i.V.Herr Bärwolff und das 3. Drittel? Das sollte doch die Stadtverwaltung sein, die stets und ständig kritisiert wird aber nirgends die Möglichkeit hat sich zu äußern.

... PRO-Brücken - Sie haben völlig Recht. Die Stadtverwaltung kommt fast nirgendwo zu Wort! Außer in diesem Forum, als TOP-Thema auf der Erfurter Website, ganzseitig auf der Titelseite und im Innenteil des Amtsblattes, im Fernsehen, in der Zeitung, auf den Schautafeln im Bürgerservice in der Bürgermeister-Wagner-Straße (natürlich innen- und außenseitig sichtbar) und auf den Infotafeln an den Stadteinfahrtsstraßen, auf der Bürgerinformationsveranstaltung im Dezember, zur nächsten Bürgerinformationsveranstaltung, zum Werkstattgespräch vergangene Woche, im Bauausschuß und vor dem Stadtrat. - Sollte ich ein Medium in meiner Aufzählung vergessen haben, sehen Sie es mir bitte nach.

Jaja Frau Beckert, sehr eindrucksvoll Ihre Aufzählung. Was ich dann aber nicht verstehe, warum sie sich immer beschweren, dass die Stadtverwaltung keine Informationspolitik / Bürgerbeteiligung betreibt. Irgendwo hinkt Ihre Argumentation. Aber das tut sie ja auch bei der Begründung für Ihre Brückenlösung. Insofern bleiben Sie sich und der Linie der BI treu.

PRO-Brücken
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Re: Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von PRO-Brücken » Donnerstag 5. März 2015, 20:56

Christine Beckert hat geschrieben:
PRO-Brücken hat geschrieben: Was ich nicht verstehe ist: Der Kuchen besteht aus 3 Dritteln! Anwesend war das 1. Drittel BI namens Herr Schmidtmann, 2. Drittel der Stadtrat i.V.Herr Bärwolff und das 3. Drittel? Das sollte doch die Stadtverwaltung sein, die stets und ständig kritisiert wird aber nirgends die Möglichkeit hat sich zu äußern.

... PRO-Brücken - Sie haben völlig Recht. Die Stadtverwaltung kommt fast nirgendwo zu Wort! Außer in diesem Forum, als TOP-Thema auf der Erfurter Website, ganzseitig auf der Titelseite und im Innenteil des Amtsblattes, im Fernsehen, in der Zeitung, auf den Schautafeln im Bürgerservice in der Bürgermeister-Wagner-Straße (natürlich innen- und außenseitig sichtbar) und auf den Infotafeln an den Stadteinfahrtsstraßen, auf der Bürgerinformationsveranstaltung im Dezember, zur nächsten Bürgerinformationsveranstaltung, zum Werkstattgespräch vergangene Woche, im Bauausschuß und vor dem Stadtrat. - Sollte ich ein Medium in meiner Aufzählung vergessen haben, sehen Sie es mir bitte nach.
Frau Beckert,

das mag ja alles wahr sein, aber was ist öffentlichkeitswirksamer? Die Todesurteil-Hetzkampagne an den Bäumen i.V. mit den allseits und überall präsenten Postkarten, Unterschriftslisten und Hinweise auf Ihre einseitig gestaltete Homepage. Die Öffentlichkeitsarbeit wird doch vom Bürger so gewünscht. Ich konnte aber noch nirgends in den offiziell gestalteten Plakaten irgendwas gegen die BI lesen. Andersherum ist dies Normalität!

Das viele Papier was für Ihre Aktionen drauf gegangen ist! Schade! Das waren alles mal Bäume, die gerettet hätten werden können ohne Ihre Aktionen.

Eine Dreier-Diskussion im Radio scheint von der BI absichtlich nicht gewollt gewesen zu sein?! Warum nur fragt sich der schmunzelnde Fragesteller?
Anders als Ihnen ist es der Stadt bisher in den regionalen Medien und Presse nicht gelungen auch deren Argumente zu präsentieren. Die Zeitungsartikel waren ja vorher schon von der BI durch- oder vorgegeben worden, ne? Die Sensationspresse druckt natürlich lieber Artikel gegen die Stadt, was alles so schlecht hier läuft.
Schauen Sie sich mal in anderen Städten und Bundesländern um. Dort wird vielerorts quasi Freitag informiert, dass Montag gebaut wird. Oder kurz nach der Wende als jeder froh war, dass endlich was getan wird für die Infrastruktur. Meinen Sie damals wäre es zu solch einem Dialog, gut manchmal eher ein BI-Monolog, gekommen und der mündige Bürger hätte geduldet, dass er noch Monate und Jahre länger auf seinen Telefonanschluss oder eine neue Straße vor der Tür warten soll, weil einige Wenige ihre Privatinteressen durchsetzen wollen? Damals wurden die Vertreter einer BI mal kurz im Wirtshaus über Sinn und Unsinn der Baumaßnahme aufgeklärt und dann waren sie wieder vernünftig.
Manchmal wünscht man sich echt die alten Zeiten zurück, als noch rangeglotzt wurde und nicht alles zeredet und wegdiskutiert.

In allen Ihren Argumenten und vorallem Ihrer weiteren Partner-BI-Vertreter kommt die erlebbar zu gestaltende Krämerbrücke vor. Man fragt sich, ob es nicht besser gewesen wäre, die ganzen Bäume wären lieber schon weg gewesen? Dann hätten die vielen Touristen die letzten 3-4 Monate wenigstens nicht diese häßlich-polemischen Plakate ertragen müssen. Und die Erfurter auch nicht!
Der Steuerzahler hätte Geld und die Stadt Zeit gespart.

Vielleicht bekommt man es ja irgendwie mit viel Zeit- und Geldverlust und unter Abwertung aller Regeln der Technik hin die 4 großen Bäume zu retten, aber wehe dem (man will es nicht hoffen!) einer macht schlappt und stürzt in ein paar Jahren beim Sturm auf die Krämerbrücke. Dann ist das Geschrei nach Verkehrssicherungspflicht, Gartenamt, Schadensersatz etc. groß. Achso, ich vergaß: Kleiner Denkfehler: Die Krämerbrücke gehört ja zu einem überwiegenden Teil der Stadt. Die bezahlt den Kram dann schon.
Na herzlichen Glückwunsch!

Christine Beckert
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Re: Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von Christine Beckert » Donnerstag 5. März 2015, 21:03

Erfurt-Brückenstadt hat geschrieben: Jaja Frau Beckert, sehr eindrucksvoll Ihre Aufzählung. Was ich dann aber nicht verstehe, warum sie sich immer beschweren, dass die Stadtverwaltung keine Informationspolitik / Bürgerbeteiligung betreibt. Irgendwo hinkt Ihre Argumentation. Aber das tut sie ja auch bei der Begründung für Ihre Brückenlösung. Insofern bleiben Sie sich und der Linie der BI treu.
Dass die Stadtverwaltung KEINE Informationspolitik betreibt, wäre als Aussage sicherlich falsch. Sie kann das, wenn sie denn will, sogar sehr gut. Als Beispiel seien die Straßenbauarbeiten in der Innenstadt genannt. Hier hat sie unmittelbar vor und während der Baumaßnahme geradezu vorbildlich informiert.

Auch in Sachen Bürgerbeteiligung habe ich schon gute Anfänge erlebt. Die Bürger-Werkstattgespräche, die in Vorbereitung zur BUGA liefen, sind hier als Beispiel zu nennen. Die Ausstellung der daraus folgenden Wettbewerbsergebnisse zu Gera-Aue im Rathaus hätte man sich dafür sparen können. Was sollten dem unbedarften Betrachter 70 unkommentierte Plakate sagen? Ein einziges mehr hat gefehlt: Eines, was dem Betrachter z.B. kurz erklärt, wie er das, was er da sieht einzuschätzen hat, wie es nach der Preisvergabe weitergeht und vor allem: wo, wann und wie er sich am weiteren Prozeß BETEILIGEN kann.

Die Informationsoffensive der Stadt zur Rathausbrücke zeigt, die Stadt KANN, wenn Sie WILL. Eine Bürgerbeteiligung, werter Herr Erfurt-Brückenstadt, findet derzeit jedoch leider nicht statt - denn eine solche müßte zwingend ergebnisoffen sein. Was sie aber definitiv nicht ist.

Christine Beckert
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Re: Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von Christine Beckert » Donnerstag 5. März 2015, 21:09

PRO-Brücken hat geschrieben: Damals wurden die Vertreter einer BI mal kurz im Wirtshaus über Sinn und Unsinn der Baumaßnahme aufgeklärt und dann waren sie wieder vernünftig. Manchmal wünscht man sich echt die alten Zeiten zurück, als noch rangeglotzt wurde und nicht alles zeredet und wegdiskutiert.
Vielen Dank, PRO-Brücken. Ich denke Ihr Beitrag spricht für sich.

PRO-Brücken
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Re: Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von PRO-Brücken » Donnerstag 5. März 2015, 21:14

Christine Beckert hat geschrieben:
Erfurt-Brückenstadt hat geschrieben: Jaja Frau Beckert, sehr eindrucksvoll Ihre Aufzählung. Was ich dann aber nicht verstehe, warum sie sich immer beschweren, dass die Stadtverwaltung keine Informationspolitik / Bürgerbeteiligung betreibt. Irgendwo hinkt Ihre Argumentation. Aber das tut sie ja auch bei der Begründung für Ihre Brückenlösung. Insofern bleiben Sie sich und der Linie der BI treu.
Dass die Stadtverwaltung KEINE Informationspolitik betreibt, wäre als Aussage sicherlich falsch. Sie kann das, wenn sie denn will, sogar sehr gut. Als Beispiel seien die Straßenbauarbeiten in der Innenstadt genannt. Hier hat sie unmittelbar vor und während der Baumaßnahme geradezu vorbildlich informiert.

Auch in Sachen Bürgerbeteiligung habe ich schon gute Anfänge erlebt. Die Bürger-Werkstattgespräche, die in Vorbereitung zur BUGA liefen, sind hier als Beispiel zu nennen. Die Ausstellung der daraus folgenden Wettbewerbsergebnisse zu Gera-Aue im Rathaus hätte man sich dafür sparen können. Was sollten dem unbedarften Betrachter 70 unkommentierte Plakate sagen? Ein einziges mehr hat gefehlt: Eines, was dem Betrachter z.B. kurz erklärt, wie er das, was er da sieht einzuschätzen hat, wie es nach der Preisvergabe weitergeht und vor allem: wo, wann und wie er sich am weiteren Prozeß BETEILIGEN kann.

Die Informationsoffensive der Stadt zur Rathausbrücke zeigt, die Stadt KANN, wenn Sie WILL. Eine Bürgerbeteiligung, werter Herr Erfurt-Brückenstadt, findet derzeit jedoch leider nicht statt - denn eine solche müßte zwingend ergebnisoffen sein. Was sie aber definitiv nicht ist.
Frau Beckert,
bei den anderen Großbaumaßnahmen gab es auch nicht diese unsachlichen Weltverbesserer-Störfeuer. Dort haben sich die Bürger oder Gewerbetreibenden eher um Gewinneinbußen und Erreichbarkeit gesorgt als um Bäume mit nur noch relativ begrenzter Lebensdauer. Auch gab es dort kein Online-Forum oder mehrere Bürgerversammlungen. Die Leute, mich eingeschlossen, konnten schon in einer Versammlung überzeugt werden.
Wenn das was jetzt abläuft in Mode kommt und unter Bürgerbeteiligung zu verstehen ist, würde ich, wenn ich die Stadt wäre, am liebsten drauf verzichten.
Ob während der Durchführung auch so gut wie bei den letzten Großmaßnahmen informiert würde, werden wir jetzt leider aufgrund des Zeitverzuges nicht mehr so schnell sehen.
Und fangen Sie jetzt bitte nicht an zu sagen: "Am Zeitverzug ist alleine die Stadt Schuld"! Mitnichten!

Christine Beckert
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Re: Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von Christine Beckert » Samstag 7. März 2015, 19:08

PRO-Brücken hat geschrieben:Und fangen Sie jetzt bitte nicht an zu sagen: "Am Zeitverzug ist alleine die Stadt Schuld"! Mitnichten!
Der Frage nach der Schuld, Herr "PRO-Brücken" ist für mich persönlich eher sekundär. Unabhängig davon war der Wettbewerb zur Rathausbrücke bereits im Jahr 2008. Nachdem sich die Stadt diese Zeit genommen hat, paßt es nicht ins Bild, jetzt, wo es eine breite Diskussion zum Thema gibt, zu drängeln.

Erfurt-Brückenstadt
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Re: Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von Erfurt-Brückenstadt » Sonntag 8. März 2015, 13:14

Christine Beckert hat geschrieben:
PRO-Brücken hat geschrieben:Und fangen Sie jetzt bitte nicht an zu sagen: "Am Zeitverzug ist alleine die Stadt Schuld"! Mitnichten!
Der Frage nach der Schuld, Herr "PRO-Brücken" ist für mich persönlich eher sekundär. Unabhängig davon war der Wettbewerb zur Rathausbrücke bereits im Jahr 2008. Nachdem sich die Stadt diese Zeit genommen hat, paßt es nicht ins Bild, jetzt, wo es eine breite Diskussion zum Thema gibt, zu drängeln.

Tut mir leid, Frau Beckert, aber mit jedem Statement ihrerseits zu dem Thema Zeitschiene und drängeln der Stadt usw. outen Sie sich als absoluter Nichtkenner der Verfahrensweise einer Finanzierung städtischer Bauvorhaben. Ich weiß ja nicht wie Sie es handhaben, aber Sie tätigen eine größere Anschaffung doch auch nur, wenn Sie genügend Geld dafür haben, oder. Und wenn keins da ist, na dann wird eben nicht gekauft / gebaut. Das ist doch nun wirklich das 1x1 des kleinen Geschäftsmannes /-frau. Die Stadt hätte natürlich auf Pump bauen können, da wären Sie aber bestimmt eine der Ersten, die ein Handeln zu Lasten späterer Generationen anprangert.
Ich schlage Ihnen vor, dass, auch wenn Sie den Forums-Bereitschaftsdienst der BI innehaben, nicht zu jedem Thema etwas zu schreiben, sondern sich nur dazu äußern, wo ein essentieller Erkenntnisgewinn stattfindet bzw. die Diskussion von Fachwissen oder zumindest Hintergrundwissen geprägt ist. Bei Beherzigung dieser Grundsätze würde sich die Anzahl der Forumseinträge der BI mindestens halbieren.

florinchen
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Re: Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von florinchen » Sonntag 8. März 2015, 22:45

Ach, ne, ist ja wohl klar daß das Geld nur 1 x ausgegeben werden kann, kommt nur drauf an, wo die Stadt die Prioritäten setzt.....
und das scheinen trotz vorläufiger Haushaltsführung (offensichtlich ein jährlich wiederkehrendes Problem....) eher die Prestige-Objekte zu sein: z.B. für die Multifunktionarena Kreditaufnahme (soweit zum Thema Geld "borgen" weil die Kassen leer sind) von immerhin 1,65 Mio Euro!!
also schätzt die Stadt die Dringlichkeit der Rathausbrücke nicht so hoch ein...

Christine Beckert
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Re: Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von Christine Beckert » Montag 9. März 2015, 15:50

Erfurt-Brückenstadt hat geschrieben:Die Stadt hätte natürlich auf Pump bauen können, ...
... etwa so wie sie es in Teilen beim Stadion tut?

Erfurt-Brückenstadt hat geschrieben:Ich schlage Ihnen vor, dass, auch wenn Sie den Forums-Bereitschaftsdienst der BI innehaben, nicht zu jedem Thema etwas zu schreiben, sondern sich nur dazu äußern, wo ein essentieller Erkenntnisgewinn stattfindet bzw. die Diskussion von Fachwissen oder zumindest Hintergrundwissen geprägt ist. Bei Beherzigung dieser Grundsätze würde sich die Anzahl der Forumseinträge der BI mindestens halbieren.
... interessant: Die Stadtverwaltung, als deren Mitarbeiter Sie sich mit ihrem "Hintergrundwissen", zumindest in meinen Augen, schon lange geoutet haben, möchte also vorgeben, wer sich auf dieser Diskussionsplattform wie und wozu äußern darf.

Na, wenn das mal kein "essentieller Erkenntnisgewinn" ist.

PRO-Brücken
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Re: Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von PRO-Brücken » Montag 9. März 2015, 16:15

Christine Beckert hat geschrieben:
Erfurt-Brückenstadt hat geschrieben:Die Stadt hätte natürlich auf Pump bauen können, ...
... etwa so wie sie es in Teilen beim Stadion tut?

Erfurt-Brückenstadt hat geschrieben:Ich schlage Ihnen vor, dass, auch wenn Sie den Forums-Bereitschaftsdienst der BI innehaben, nicht zu jedem Thema etwas zu schreiben, sondern sich nur dazu äußern, wo ein essentieller Erkenntnisgewinn stattfindet bzw. die Diskussion von Fachwissen oder zumindest Hintergrundwissen geprägt ist. Bei Beherzigung dieser Grundsätze würde sich die Anzahl der Forumseinträge der BI mindestens halbieren.
... interessant: Die Stadtverwaltung, als deren Mitarbeiter Sie sich mit ihrem "Hintergrundwissen", zumindest in meinen Augen, schon lange geoutet haben, möchte also vorgeben, wer sich auf dieser Diskussionsplattform wie und wozu äußern darf.

Na, wenn das mal kein "essentieller Erkenntnisgewinn" ist.
Frau Beckert,

nicht jeder der Hintergrundwissen zu Tage treten lässt, muss gleich ein städtischer Beamter sein. Genauso wie nicht gleich jeder, der sich durch fehlendes Wissen auszeichnet ein Mitglied der BI sein muss. Es liegt zwar Nahe, muss aber nicht sein!
Es gibt auch Menschen die im schönen Thüringen als Planer im Straßen- und Brückenbau tätig sind. Auch die haben ein Hintergrundwissen.

Erfurt-Brückenstadt
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Re: Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von Erfurt-Brückenstadt » Montag 9. März 2015, 17:31

Christine Beckert hat geschrieben:
Erfurt-Brückenstadt hat geschrieben:Die Stadt hätte natürlich auf Pump bauen können, ...
... etwa so wie sie es in Teilen beim Stadion tut?

Erfurt-Brückenstadt hat geschrieben:Ich schlage Ihnen vor, dass, auch wenn Sie den Forums-Bereitschaftsdienst der BI innehaben, nicht zu jedem Thema etwas zu schreiben, sondern sich nur dazu äußern, wo ein essentieller Erkenntnisgewinn stattfindet bzw. die Diskussion von Fachwissen oder zumindest Hintergrundwissen geprägt ist. Bei Beherzigung dieser Grundsätze würde sich die Anzahl der Forumseinträge der BI mindestens halbieren.
... interessant: Die Stadtverwaltung, als deren Mitarbeiter Sie sich mit ihrem "Hintergrundwissen", zumindest in meinen Augen, schon lange geoutet haben, möchte also vorgeben, wer sich auf dieser Diskussionsplattform wie und wozu äußern darf.

Na, wenn das mal kein "essentieller Erkenntnisgewinn" ist.

In Ihren Äußerungen klingt Hintergrundwissen so negativ. Stört das etwa in der emotional aufgeladenen Meinungsbildung der BI. Da werden ja nun auch schon Krokusfelder bemüht (s.facebook). Alles in allem keine sachliche Diskussion mehr möglich. Insofern ist die Diskussionsform Forum wahrscheinlich gescheitert. Aber einen Versuch war es wert. Aber Ihnen bleiben ja noch Radiosendungen, soziale Netzwerke und Demos. Viel Spass damit.

Ralf Müller
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Re: Jetzt gibt es was für die Ohren!

Beitrag von Ralf Müller » Dienstag 10. März 2015, 10:26

Erfurt-Brückenstadt hat geschrieben: In Ihren Äußerungen klingt Hintergrundwissen so negativ. Stört das etwa in der emotional aufgeladenen Meinungsbildung der BI.
Ach bitte - man kann Dinge auch absichtlich missverstehen ...

Ihre souveräne Anwendung von Wissen über Details von Vorgängen innerhalb der Stadtverwaltung legt tatsächlich die Vermutung nahe, dass sie von Berufs wegen mit dem Projekt Rathausbrücke beschäftigt sind. Zu wissen, ob sie hier wirklich ihre Meinung oder eben doch eher die ihres Arbeitgebers vertreten oder aber ob durch ihre Meinung die Meinung der Verwaltung geprägt wird, würde es tatsächlich einfacher machen Dinge konkret anzusprechen. Aber hey - Anonymität ist ein Recht das jedem zustehen sollte. Es ist ihre Entscheidung und sie haben gewählt.

Egal: sie haben für sich entschieden, dass die Planung wie sie jetzt vorgelegt wurde genau so umgesetzt werden soll. Das fachliche Gegenargument der BI ist - um es mal auf den Punkt zu bringen - dass die Planung wesentliche Aspekte der realen Erfordernisse nicht berücksichtigt und deshalb korrigiert werden muss.

Im Ernst - was haben sie von diesem Forum erwartet? Dass hier scharenweise Stadtplaner und Bauingenieure einfallen und ihnen mundfertig operativ umsetzbare Änderungen am bestehenden Entwurf präsentieren? Dass das berechtigte Interesse der Leute, die Bäume für relevant halten, durch häufiges Wiederholen von "unmöglich" und "es ist beschlossen und verkündet" verfliegen würde?

Diese Forum hätte vor dem Ausloben des Planungswettbewerbs eingerichtet werden müssen. Es hätte noch vor dem Planungswettbewerb an der Rathausbrücke eine Hinweistafel angebracht werden müssen, auf der die tatsächlichen Nutzer, die Anwohner, die Touristen darüber informiert werden, was angedacht ist. Es hätten direkt nach dem Wettbewerb auf dieser Tafel die Pro und Contra Argumente des Siegerentwurfs veröffentlicht werden müssen. Ja auch Contra - z.B. "die Bäume kommen weg".

Ein paar Bauzeichnungen unter Drucksache 0815 in irgendeinem Dokumentengrab zu versenken hat nichts mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun. Und jetzt eine geschönte Ansicht eines Zustands der möglicherweise in 40 Jahren erlebbar ist auf die Webseite zu stellen auch nicht. Das wird als willkürlich, selbstherrlich und bevormundend empfunden. Und ja - sie haben alle gesetzlichen Richtlinien eingehalten, in der HOAI steht nichts über den Erhalt von Bestandsbäumen (vermute ich mal) und im städtebaulichen Leitbild der Stadt Erfurt kommt davon auch nichts vor - die Verwaltung hat also alles richtig gemacht. Und die Bürgerinitiative hat geschlafen ... die hat nicht geschlafen - die hat schlicht vor einem halben Jahr noch nicht existiert! Die Bürgerinitiative ist Ergebnis des PR-GAU's, der durch das Köcheln der Stadtverwaltung im eigenen Saft hervorgerufen wurde.

Redet mit den Leuten in dieser Stadt! Bekommt raus was die wollen! Versucht einen Konsens zu erreichen! Ihr seid die Verwaltung - das ist euer Job. Das ist, es wofür die Leute Steuern zahlen.

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