Verkehrsberuhigung contra Sperrung

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Sobetzko
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Verkehrsberuhigung contra Sperrung

Beitrag von Sobetzko » Dienstag 26. Oktober 2010, 10:08

Das größte Problem dieses Viertels sind "Fremdparker". Das liegt an der Nähe zur Einkaufs- und der Kneipenmeile, an den vielen Baustellen sowie an den Eltern der Musikschüler. Für diese "Fremdparker" müssen vernünftige Parkalternativen geschaffen werden.
Weiterhin besteht das Problem des sehr hohen Verkehrsaufkommens, das zum Teil den unmöglichen Ausfahrtsmöglichkeiten geschuldet ist. Wenn ich zum Beispiel mit dem Auto von der Allerheiligenstraße zur Schottenstraße fahren muss, verfahre ich 3 Kilometer statt der möglichen 900 Meter.

Meine Vorschläge für eine Verkehrsberuhigung im Andreasviertel:
1. Zufahrt ausschließlich für Anwohner und Anlieger.
2. Gesamtes Andreasviertel zur Spielstraße (Das verlangsamt den Verkehr in der Innenstadt so stark, dass sich eine Durchfahrt nicht lohnt.)
3. Öffnen der Lehmannsbrücke (Dies würde die Abfahrt in Richtung Osten beschleunigen und so zur Luftverbesserung in der Innenstadt beitragen.)
4. Zufahrt ins Andreasviertel über die Weiße Gasse dafür die Abfahrt in Richtung Westen über die Pergamentergasse.
5. Abfahrt in Richtung Süden durch Querung der Marktstraße zur Langen Brücke und dort die Poller weg und dafür auch Spielstraße.
6. Kostenloser oder sehr günstiger Parkraum in Innenstadtnähe.
7. Man muss die Nutzung des Park & Ride - Systems attraktiver gestalten,
z.B. durch kostenfreie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bei Nutzung von Park & Ride.

horstex
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Re: Verkehrsberuhigung contra Sperrung

Beitrag von horstex » Dienstag 26. Oktober 2010, 16:39

...das sind ja super Vorschläge, vielleicht würde es helfen vor dem posten etwas nachzudenken.

...gruß horstex

Sobetzko
Beiträge: 2
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Re: Verkehrsberuhigung contra Sperrung

Beitrag von Sobetzko » Dienstag 26. Oktober 2010, 17:23

horstex hat geschrieben:...das sind ja super Vorschläge, vielleicht würde es helfen vor dem posten etwas nachzudenken.

...gruß horstex
Vielleicht kann man auch andere als die eigene Meinung akzeptieren. Wo liegt der Vorteil für die Umwelt, für die Stadt, und für die Anwohner, wenn ich riesige Umwege fahren muss? Konkrete Kritik am Vorschlag hilft vielleicht weiter.
Freilich ist das Andreasviertel sehr verkehrsberuhigt und die Parksituation ist besser als in anderen Stadtvierteln. Das heißt aber nicht, dass es keine Probleme gibt und vielleicht hilft es, noch mal neu nachzudenken.

Volkmar
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Re: Verkehrsberuhigung contra Sperrung

Beitrag von Volkmar » Mittwoch 10. November 2010, 21:45

ich denke auch, dass eine pauschale, unbegründete Verurteilung eines anderen Beitrags nicht gut ist.

Inhaltlich möchte ich Folgendes anmerken:
Ich stimme zu, dass der Fremdverkehr das größte Problem darstellt. Ich bezweifle aber, dass durch die Schaffung von Park-Alternativen in der Innenstadt das Problem gelöst wird. Mehr Parkplätze ziehen nur mehr Verkehr an. Jedem Besucher sollte klar werden, dass er viel besser mit Bahn, Rad und zu Fuß in die Innenstadt kommt und sein Auto außerhalb im Parkhaus abstellt (die Auslastung der Parkhäuser ist noch längst nicht erschöpft - Petersberg z.B. 30%). 500m Fußweg ist fast jedem zuzumuten, soweit ist es z.B. vom Parkhaus Petersberg zu den Kneipen in der Michaelisstr. Zur Musikschule ist es noch näher. Warum müssen Eltern ihre Kinder direkt vor die Tür fahren?
Genauso wenig hilft eine Erleichterung des Durchgangsverkehrs (Pkt. 3 Lehmannsbrücke, Pkt. 5 Marktstr.). Damit vermeide ich nicht Verkehr sondern locke neuen an. Die Luftqualität wird nur besser, wenn wir den Verkehr insgesamt reduzieren.
Punkt 7, kostenlose ÖPNV Nutzung mit P&R-Ticket möchte ich ausdrücklich unterstützen.

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